Seminare Zukunft Weiterbildung

EXEKUTIONSRECHT – spezial I

Die Fahrnisexekution und die Gehaltsexekution/Lohnpfändung inkl. der EO-Novelle 2008

Zielgruppe
Aufbauseminar für KanzleisekretärInnen/-assistentInnen mit Praxiserfahrung

Inhalt
Die weitaus wichtigsten Exekutionsmittel sind die Gehaltsexekution und die Fahrnisexekution. Dieses Seminar verbessert die bereits bestehenden Fähigkeiten der TeilnehmerInnen, um deren Eintreibungserfolg bei der Anwendung der Gehaltsexekution und der Fahrnisexekution in jedem Stadium des Verfahrens sicherzustellen. Tipps aus der Praxis helfen Ihnen, die beiden Exekutionsmittel vollständig zu nutzen, in jedem Verfahrensstadium rechtzeitig die richtigen und zweckmäßigen Anträge zu stellen sowie Fehler zu vermeiden.
Es besteht die Möglichkeit, mitgebrachte Fälle zu bearbeiten!

Seminarhauptthemen:
EO-Novelle 2008, die wichtigsten Neuerungen ab 01.01.2008 wie
- Online-Versteigerung,
- Abfrage der auf die verpflichtete Partei lautenden KFZ-Zulassungen,
- Geburtsdatum-Afrage aus ZMR etc.
Überblick über die anwendbaren Exekutionsmittel
Die Fahrnisexekution
- Übersicht und Ablauf des Verfahrens
- Wann sollen/müssen Exekutionsanträge verbunden werden
- Verhältnis Fahrnis- zur Gehaltsexekution
- Vollzugsverfahren (Intervention, Vollzugsorte, Schlosservollzug etc.)
- Pfändung/Austauschpfändung/unpfändbare Gegenstände
- Vermögensverzeichnis
- Fristen/Sperrfristen
- Fortsetzungsanträge vs neue Exekutionsanträge
- Aufschiebung der Fahrnisexekution
- Wann und wie werden Kosten verzeichnet
Die Gehaltsexekution
- Ablauf des Verfahrens
- Welche Hauptverbandsabfrageergebnisse (Anfragemöglichkeiten) gibt es
- Unterschied Fortsetzungsantrag – neuer Gehaltsexekutionsantrag
- Fristen/Sperrfristen
- Drittschuldnererklärung – Folgen der Unterlassung
- Berechnung/Herabsetzung des Existenzminimums
- Zusammenrechnung mehrerer Einkommen (auch ausländischer) des Verpflichteten
- Pfandrang
- Verhältnis gerichtliches Pfandrecht zum vertraglichen Pfandrecht
- Auswirkung eines Konkurses der verpflichteten Partei
- Besonderheiten bei der Unterhaltsexekution
- Pflichten des betreibenden Gläubigers (zB Quittungsausstellung etc.)
- Aufschiebung – Zahlungsvereinbarung
- Wann und wie werden Kosten verzeichnet/ berechnet
Tipps zur Vermeidung von Fehlern und Fallen in der Praxis

Der Besuch des Seminars „EXEKUTIONSRECHT – allgemein“ wird nicht vorausgesetzt, aber empfohlen.

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